Sigal, Aranka:

Weißt du nicht, daß du Jüdin bist

Ravensburger
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Piri ist eine Jüdin. Sie hat eine große Familie und viele Freunde. Bisher war es ziemlich egal, dass sie jüdisch ist, doch jetzt ist Krieg, und nichts ist mehr wie es vorher war. Ihre christlichen Freunde gehen ihr aus dem Weg und wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben. Sie darf nicht mehr in die Schule gehen, und dann müssen sie und ihre Familie das Haus verlassen. Ich finde das Buch total gut. Der Anfang ist an manchen Stellen etwas langweilig, aber das legt sich schnell. Man findet oft bei den Personen nicht durch, weil dauernd neue Leute dazu kommen. Ich wusste in den ersten Kapiteln nie genau, wer jetzt eigentlich zur Familie gehört und wer nur Freunde sind. Der Krieg wird gut beschrieben, z.B. wie schlecht es die Juden hatten, aber wie manche trotzdem versucht haben einigermaßen (so gut es eben ging) mit der Situation fertig zu werden. Die Geschichte ist wahr. Aranka Siegal ist die Piri des Buches.

Rhea, 12 Jahre

Als der Krieg anfing war Piri 9 Jahre alt. Sie wurde zu ihrer Großmutter aufs Land geschickt. Dort blieb sie für eine Weile. Als sie wieder nach Hause kam, hatte sich viel verändert.... Ich finde das Buch "Weißt du nicht, daß du Jüdin bist?" total gut. Es wird alles sehr genau und gut beschrieben. An manchen Stellen war es ziemlich schwer, und ich mußte oft etwas zweimal lesen, um es richtig zu verstehen. Am Anfang tauchen viele Personen auf, und ich wußte überhaupt nicht, ob es Familienangehörige oder Freunde sind.

Zoë, 12 Jahre

Das Buch "Weißt du nicht, daß du Jüdin bist?" handelt von einem jüdischen Mädchen namens Piri, das jeden Sommer von Beregsnász aus mit dem Zug zu ihrer Großmutter (Babi) nach Idomjaty fährt. So ist Idomjaty zu ihrer zweiten Heimat geworden und sie hat dort viele Freunde. Als ihre Mutter sie 1939 mit neun Jahren wie gewohnt zu ihrer Großmutter schickte, schien der in Europa drohende Krieg noch weit entfernt..... Jedoch als Piri eines Morgens einen Spaziergang zur Rika unternahm, entdeckte sie drei tote Soldaten, die die Strömung hinab treiben. Alle drei hatten eine ukrainische Uniform an, und noch etwas hatten sie gemeinsam: bei allen fehlten Stiefel und Mütze. Da fiel ihr der verstorbene Großvater ein, den sie oft in seiner Offiziersuniform gesehen hatte. Eine kurze Zeit später werden die Zugverbindungen unterbrochen und Piri bleibt länger als gewohnt bei Babi. Durch diesen Krieg verändert sich Piris Leben schlagartig.... Sie merkt, dass sie als Jüdin immer zu den Verlierern zählen wird. Und das überall, in ihrem ganzen Leben! Ich fand es am Anfang ziemlich schwer das Buch zu verstehen, und ich hatte Mühe es weiter zu lesen. Ich finde es gut, dass die Fremdwörter, wie Channukka z.B., erklärt werden. Nur manchmal werden sie mit einem anderen Fremdwort erklärt, das ich nicht kenne, das musste ich dann im Lexikon nachschlagen. Insgesamt fand ich das Buch aber sehr gut. Mir hat auch gefallen, dass das Buch in der Ich-Form geschrieben wurde und wahr ist.

Esther, 11 Jahre